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Aller Anfang ist schwer...

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Hallo Sharky,

ja, das mit Wunden oder Infektionen ist ne Sache bei der man aufpassen sollte. Da eignen sich natürlich Handschuhe, aber dass welche ohne Pulverbeschichtung im Innern. Wenn du die Reinigung allerdings mit einem Mulmsauger machst, wirst du eh nicht so viel mit den Händen im Wasser sein.

Zur Deko würde ich einfach sagen, so natürlich wie möglich. Keine Plastikdeko wie versunkene Schiffe, Pflanzen oder sonstiger Kitsch. Dann kann eigendlich nicht viel passieren. Auch von größeren Steinen, die sie Unterbuddeln könnten würde ich die Finger lassen.

Sand, Pflanzen und vielleicht eine kleine Wurzel, die direkt auf dem Aquatienboden steht und nicht kippen kann, sollten absolug genügen. In der Realität haben sie nur eine Pfütze... das sollte man nicht vergessen.

Hallo Sabichl,

Ja, sie haben häufig heutzutage in der Natur nur noch eine Pfütze...die hatten mal mehr Auswahl...

Die Triops nehmen in der Natur generell jedes temporäre Feuchtgebiet was sich ihnen bietet, sei es nun eine Pfütze, ein Tümpel, eine überschwemmte Wiese oder halt ein Reisfeld.

Wir können die Natur in den Aquarium nie gänzlich 1:1 nachstellen - man kann die Aquariumsgestaltung aber zumindest daran anlehnen. Es kommt halt bei der Gestaltung mit Pflanzen darauf an welche Triops man hält und welche Art von Triopsbiotop man sich zum Vorbild nimmt. Und die Beckengröße spielt dabei auch eine Rolle. Oder liege ich da mit meinen Gedanken falsch?

Als Anfänger halte ich mich erstmal an die relativ pflegeleichten Kosmopoliten unter den Pflanzen die mit den Triops gut klar kommen.

Nach einer geeigneten Wurzel sehe ich mich schon länger um, werde aber bestimmt noch etwas für die Triops finden. Vielleicht etwas, dass in der Form einer Mangrovenwurzel ähnelt. Die einzelnen Wurzelstränge dürfen dabei nicht zu dicht bei einander stehen, nicht das die Triops beim durchschwimmen stecken bleiben.

Von Plastikdeko halte ich eh nicht viel. Kratz- und beißfestes, hochwertiges Kunstharz ist ja noch okay. Aber buntlackiertes Billigzeug oder so "Neonleuchtsteinchen" gehören nun wirklich nicht ins Becken. Die Wahl der Steine ist auch nicht ohne, sie dürfen weder Einfluss auf die Wasserhärte nehmen, dürfen keine schädlichen Einschlüsse beinhalten, dürfen nicht zu groß oder zu schwer für die Triops sein und keine scharfen Kanten aufweisen.

Wäre eine maximale Steingröße zwischen 2-3cm noch sicher für die Tiere? Wären Halbedelsteine wie z.b. Rosenquarz, Bergkristall, Achate oder andere Quarze/Halbedelsteine geeignet? Ich dachte dabei an halbgeschliffene Exemplare bei denen die urspüngliche Form weitgehend erhalten bleibt. Verstehst du was ich meine?

Hey Sharky,

ich denke du hast eine gute und gesunde Einstellung zur Natur.

Steine in der Größe von 2-3 cm denke ich können nicht wirklich gefährlich werden, allerdings würde ich sehr genau beobachten, wo und wie viel die kleinen buddeln, damit nicht doch was passiert. es gibt Triops, die bewegen Steine und Mooskugeln durch das Becken, andere sind "friedlicher" man muss auch schauen, wie stark die Tiere sind und ob sie sich selbst wieder aus misslichen Lagen befreien können.

Ansonsten spricht nichts gegen Halbedelsteine oder der Gleichen.

Hey Sabichl,

danke für für dein Lob. Ich persönlich finde an meiner Einstellung jetzt nichts besonderes, sie ist viel mehr notwendig um ein gesundes und sicheres Leben meiner tierischen Mitbewohner zu garantieren. Für mich sind Haustiere viel mehr Familienmitglieder und auch "Schutzbefohlene", als nur bloße Statussymbole. So viel dazu.  🙂

Zum Thema Steine danke ich dir ebenfalls für deine Rückmeldung. Ich habe natürlich jebenfalls versucht mich diesbezüglich zu informieren, was gar nicht mal soo einfach war...

Ich habe schon einiges an Gesteinen recherchiert: Bei Schiefer war ich skeptisch, weil es da auch eben s.g. "Ölschiefer" gibt - was dann eher gesundheitsgefährdend als fördernd wäre (meine subjektive Einschätzung), Sandstein wäre eher etwas fürs Terrarium und Gesteine die auf Kupfer basieren oder die Kupferverbindungen beinhalten wurden zur vorsicht ganz ausgeschlossen. Einfach weil ich als Anfänger (im Sinne der Tiere) auf Nummer sicher gehen möchte. Was bleibt da übrig?

Quarzgestein.  😎  Es war für mich naheliegend, weil auch der Aquariensand oft aus Quarzgestein ist. Andere Kandidaten wie z. B. Hämatit oder Orangencalcit kämen in begrenzten Maße evtll. auch in Frage, aber dazu fehlt mir noch etwas an gefestigten Fachwissen. Aber daran arbeite ich noch.

In punkto Natur... Das Wasser. Ich habe eine Osmoseanlage für das Leitungswasser, aber wie bereite ich es so auf, dass es genügend Nährstoffe & Mineralien für Longicaudatus UND Schnecken hat? Wie bekomme ich KH & GH Werte hin dass beide Spezies im Becken wohl fühlen, also gesund sind? Das ist noch die wichtigste Frage die mir unter den Nägeln brennt.

 

Und ich darf verkünden, dass ich schon an einem Rohbau für die Rückwand und für den "Technikereich" aus Filtermatte und Aquariumskleber baue. Und das nicht mal unbegabt  😎

Nun, bei meinem Aquarium mit einer Grundfläche  von 40 x 25cm mit einer Höhe von 25cm bleibt es bei einer "Pfütze" wenngleich in abgeänderter Form. Meine Schwester bezeichnete meine Pläne als "Luxuspfütze" ganz ohne Hohn und Neid. Ich kann gut damit leben, wenn es die Longis auch können bin ich glücklich.  😀

Hey Sharky,

ich nutze für meine beiden 60 Liter Aquarien auch Osmosewasser und salze dieses auf.

Zum Aufsalzen nutze ich https://www.amazon.de/gp/product/B00HZLUGSI/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o03_s00?ie=UTF8&psc=1

Das hat bei mir jetzt für beide Aquarien fast ein Jahr lang gehalten. Man braucht also nicht allzu viel davon.

Ich nutze auf 5 Liter Osmosewasser einen Messlöffel Salz (nicht gestopft und nicht gehäuft) das ergibt dann ca eine GH von 8 und eine KH von 4.

Was die Schnecken brauchen kommt auf die Art an. Allerdings kommen meine Blasenschnecken mit dem weichen Wasser super zurecht und auch die Häuser sind gesund. Sollten die Schnecken mehr Mineralien brauchen um die Häuschen gesund zu halten, kann man ihnen https://www.amazon.de/gp/product/B016UX3L2O/ref=ppx_yo_dt_b_search_asin_title?ie=UTF8&psc=1    das Mineralfutter zufüttern. Das schadet auch den Triops nicht.

Luxuspfütze ist super  😆

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