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Forum-Breadcrumbs - Du bist hier:ForumTriops: Triops - AllgemeinBlutiges Ende
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Blutiges Ende

Hallo,

mein erster Zuchtversuch endete leider heute blutig. Aber von vorne: Gestartet bin ich mit einem Beutel mit ca. 100 longicaudatus Eiern in einer Faunabox. Ich hatte relativ viele Nauplien, doch beim Übergang zum Triops ging es plötzlich rapide zurück. Am Ende hatte ich nur zwei Triops übrig, einen sehr großen und einen kleinen.

Beide habe ich in ein 25l Hauptbecken gesetzt, als sie ca. 2cm groß waren (etwa 1 Woche Abstand). Im diesem Becken habe ich einen hmf mit Heber, Mooskugeln und egeria densa.

Der zweite kleine hatte dann plötzlich an einem Abend Probleme und lag häufig auf den Rücken. Am nächsten Morgen war er wohl verputzt. Nur Reste vom Schwanz waren übrig.

Gestern (knapp 1,5 Monate alt) hatte der große dann einen blutigen roten Kopf. Entweder hat er sich gestoßen oder, was ich eher denke, er hat sich mit der Schädelplatte verfangen. Sah doch wild aus:

Habt ihr einen Tipp, wie man die Pflanzen besser am Boden befestigen kann? Im feinen Sand haben die sich schnell gelöst, weil der eine Triops da doch ganz schön gewütet hat. Gegraben, wie ein Hund.

Beste Grüße

Hallo und herzlich willkommen im Forum.

Also erstmal Glückwunsch zur gelungenen Zucht.

Schade, dass sie so schlimm enden musste.

Hast du denn etwas im Becken, in dem er sich verfangen konnte (Stein mit Löchern o.ä.) oder etwas, das er unterbuddeln konnte und was auf ihn drauf fallen konnte?

Triops graben ausschließlich... Das ist ihr Lebensinhalt... und teilweise buddeln sie echt tiefe Löcher. Das muss man bei der Deko im Becken berücksichtigen.

Pflanzen wie Wasserpest oder so, können auch einfach an der Oberfläche schwimmen. Die wachsen da auch. Es gibt aber auch Pflanzenringe zu kaufen, die die Pflanzen besser auf dem Boden halten können. Am Besten ist es, wenn das Aquarium schon so lange und stabil läuft, dass die Pflanzen sich schon gut verwachsen haben.

Ich habe meine zwei 60 Liter Becken so gestaltet, dass ich mithilfe einer Filtermatte eine bepflanzte Rückwand eingebaut habe. so konnten die Triops undgestört den Buden durchwühlen und meine Pflanzen konnten ungestört wachsen.

 

Liebe Grüße

Sabichl

Bis auf die Pflanzen habe ich sonst nichts, auch keine deko (Thermometer und Heizstab noch). Als die Wasserpest an der Oberfläche schwamm wurde es natürlich etwas dunkler, zudem bilden sich regelrechte Fangarme, die bis zum Boden wollen. Die Triops haben die Pflanzen auch richtig gerne gegessen. Hatte richtig abgefressene stummel im Becken.

Wie geht das mit den Ringen und der Matte genau? Sind das solche porösen Keramikringe? Wächst die Pflanze daran fest?

Eine Wasserpest war mit einem der Fangarme an einer Mooskugel festwachsen. Das wäre schon super, wenn das mit den Ringen oder einer Matte auch geht.

Ich habe den feinsten Sand im Becken, den ich finden konnte. Die Wasserpest konnte da aber nicht festwachsen.

Danke und Gruß

Mit den Ringen kenne ich mich nicht aus.

Habe nur mal gelesen, dass es sowas gibt, als Anwachshilfe für Pflanzen.

Das mit der Matte als Rückwand geht eigendlich nur bei dauerhaft laufenden und eingefahrenen Becken, da die Pflanzen darin richtig festwachsen.

https://www.urzeitkrebse.net/forum/topic/neueinrichtung-aquarium/

Hier der Link, in dem ich meine Becken beschrieben habe.

 

War dein Becken eingefahren?

Wenn du sicher ausschließen kannst, dass sich der Triops nirgends geklemmt haben könnte oder etwas auf ihn gefallen ist, könnte es auch eine Krankheit gewesen sein. Über Krankheiten bei Triops ist leider sehr wenig bekannt, aber ich weiß, dass es selten vorkommen kann, dass Tiere an einer Krankheit versterben, die innere Blutungen und Blutungen an den Eiersäcken hervorrufen kann. Wie gesagt aber relativ selten. Meist stellt sich doch raus, dass sie sich irgendwo verletzt haben.

Wie gesagt, wenn die Wasserpest schwimmt ist das nicht tragisch. Die muss nicht festwachsen.

Hallo Xoloti,

das mit den Einblutungen hatte ich auch schon mal. Passiert.

Evtl. hat sich der Triops am Filter verfangen? Wurde vielleicht angesaugt oder ist dahinter gekrochen? Das wäre noch eine Möglichkeit. Eigentlich stellen Mooskugeln keine Gefahr dar.

Nachdem der Triops die Wasserpest mit herausgegraben hatte, habe ich ich sie auch oben schwimmen gelassen. Aber das sieht nicht so schön aus. Ich glaube wirklich, dass er sich einfach an einer verfangen hatte. Die Schädelplatte stand wie gesagt weiter ab als ich das kennen und passierte ganz plötzlich. Da würde ich eine Krankheit ausschließen.

Das Becken lief schon rund 2 Wochen, bevor die Triopse umgezogen sind. ich habe zwar eine Werte gemessen, aber ich denke das war ok.

Hinter den Filter geht eigentlich nicht. Meine komplette Rückseite ist ein HMF und in der Mitte beim Wasserspiegel kommt der Heber raus.